Von den Tierärzten in den Kliniken wird immer eine Chemotherapie empfohlen -- wenn die Chemo wirklich die einzige Lösung ist, dass Leben der Hunde zu verlängern, dann frage ich mich, WARUM rät kaum einer der Tierärzte in den Kleintierpraxen dazu???? Ich habe wirklich zig Tierärzte um Rat gefragt -- KEINER der von mir gefragten Tierärztinen bzw. Tierärzten würde bei seinem Hund eine Chemo machen lassen.........................

Chemotherapie: wie funktioniert es und was muss ich beachten? 
Quelle:Tierklinik Hofheim

Konfrontiert man die Besitzer mit der Option Chemotherapie, wird man häufig betretene Gesichter
und Ablehnung ernten, da Erfahrungen aus der Humanmedizin übertragen werden. Wie eingangs
erwähnt ist es das oberste Ziel einer Chemotherapie beim Tier, das Leben bei guter Lebensqualität
zu verlängern oder ohne Lebensverlängerung die Lebensqualität zu verbessern. Um
Nebenwirkungen zur verhindern oder auf ein akzeptables Maß zu senken, werden geringere
Dosen an Chemotherapie verwendet. Diese Dosisreduktion führt dazu, dass in der Tiermedizin
weniger Patienten geheilt werden als in der Humanmedizin. In der Regel werden
Chemotherapeutika systemisch, d.h. oral, intravenöse, subkutan oder intramuskulär, verabreicht.
Eine solche Verabreichung richtet sich v.a. gegen systemisch auftretende Tumorerkrankungen
(z.B. Neoplasien des blutbildenden System) oder gegen Metastasierung von soliden Tumoren.
Seltener wird das Medikament direkt lokal oder regionär verwendet (z.B. intraperitoneal,
intratumoral). Man kann Chemotherapie alleine oder in Kombination mit Chirurgie und/oder
Bestrahlung einsetzen.
Chemotherapeutika nehmen Einfluss auf die Proliferation von Zellen, d.h. es wird v.a. Wirkung an
sich teilenden Zellen erzielt. Neben Tumorzellen befinden sich auch Zellen des Knochenmarks,
des Magen-Darm-Traktes und der Haaranlagen ständig in Teilung, wodurch sich die
Nebenwirkungen an diesen Organen erklären.
Tumorzellen können durch verminderte Aufnahme, beschleunigte Ausschleusung und
Inaktivierung Resistenzen gegenüber Chemotherapeutika entwickeln. Häufig werden mehrere
Medikamente mit unterschiedlichen Wirkmechanismen kombiniert. Dies hat zum einen den Effekt,
dass sich die Wirkungen addieren und ergänzen, zum anderen kommt es langsamer zur
Resistenzbildung durch die Tumorzellen.
Da jedes Chemotherapeutikum potentiell toxisch ist, müssen im Umgang Vorsichtsmaßnahmen
beachtet werden. Der Kontakt kann durch Einatmen von Aerosolen, durch direkten Hautkontakt
und Aufnahme mit kontaminierten Lebensmitteln erfolgen. Berührungspunkte ergeben sich bei der
Aufbewahrung, der Verdünnung, der Verabreichung und Entsorgung dieser Medikamente. Am
sichersten kann die Tumortherapie erfolgen, wenn nur wenige, gut aufgeklärte Personen damit
beauftragt werden. Besteht ein besonderes Risiko (Schwangerschaft, AIDS, immunsuppressive
Medikamente), sollte der Kontakt mit Chemotherapeutika vermieden werden. Manche
Medikamente werden zuhause vom Besitzer verabreicht, in diesem Fall ist es wichtig, den Besitzer
genau über Aufbewahrung und Handhabung zu informieren.

Was geschieht bei der Chemo mit dem Hund? -- Hier ist ein persönlicher Bericht einer Betroffenen, die bei ihrem Hund die Diagnose Lymphdrüsenkrebs hatte .....
http://www.hundohneleine.de/krankheitsseiten/lymphdruesenkrebs_6.html




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