Feli ist eine
Hovaward Hündin
Geb. Mai 1999
Gestorben am 22. Oktober 2008

Tumor am linken Hinterbein
Erste Symptome: Ende März/ Anfang April 08
Diagnose erstellt: 13. Juni 08

Hier ist die Geschichte von Feli -- erzählt von ihrem Frauchen Dagmar am 1. Augut 2008

Vor sieben Wochen bekamen wir nach einer Röntgenuntersuchung (endlich ein brauchbares Gerät in einer Klinik!), nachdem das Lahmen hinten links immer schlimmer geworden war über viele Wochen und unsere Tierärztin auf Arthrose behandelte (Schmerzmittel rauf und runter, keines half!!!), die niederschmetternde Diagnose "Knochenkrebs" im fortgeschrittenen Stadium, keine Aussicht auf Heilung.
 
An dem Tag brach eine Welt zusammen, ich weinte wie ein Schloss-HUND, kriegte mich gar nicht mehr ein und befolgte den Rat des Klinik-Tierarztes, Feli starke Schmerzmittel und ein morphium-ähnliches Präparat zu verabreichen. Ich sollte es erstmal "sacken" lassen und dann doch ein paar Tage später den Hund "erlösen".
 
Zwei Tage bekam Feli diese Hammer-Schmerzmittel, mit dem Ergebnis, dass sie nur noch traurig und schläfrig, kraftlos und müde schaute, sich kaum mehr bewegte und auch nicht fraß oder trank. Ich dachte schon, "nein, so kann ich sie nicht weiterleben lassen" und versuchte, mich an den Gedanken des Einschläferns zu "gewöhnen".
 
Dann aber sagte ich mir "nein, ich will für Feli kämpfen! Vom Weinen geht es ihr nur schlechter, ich muss damit aufhören, will ihr Kraft geben und ihr beistehen!"
 
So wandte ich mich Feli zu, sagte ihr, dass ich weiß, dass sie schwerkrank ist und ich ihr dabei helfen will, den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen und gemeinsam können wir es schaffen.
 
Dazu kontaktierte ich meine Tierheilprakterin, die auch schon mein Pferd geheilt hatte von einer schweren Stoffwechselerkrankung (der Tierarzt wollte es in den Pferdehimmel schicken...nun, nach einem Jahr, kann ich seit vielen Monaten mein Pferd wieder in allen Gangarten prima reiten, es geht ihm sehr gut und hat viel Freude, mit mir durchs Gelände zu rasen...).
 
Meine Heilpraktikerin besuchte Feli bei uns im Garten, sprach sie an, streichelte sie und es war toll anzusehen, mit welcher Aufmerksamkeit Feli jede Bewegung oder jedes Wort der Heilprakterin  verfolgte. Feli war regelrecht im "Bann" dieser Frau. Die Heilpraktikerin brauchte einen Tag, um einen Therapieplan für Feli aufzustellen.
Wir telefonierten in den ersten Wochen fast täglich, die Mittel wurden zum Teil auf ihr ganz konkretes Befinden bestimmt und verabreicht. Wenn Feli mal nicht fressen wollte, konnte ich auch nachts die Heilpraktikerin anrufen und sie sagte mir dann, was zu tun ist.
 
Von Anfang an bekam Feli eine Mistelkur, die systematisch aber völlig individuell aufgebaut wurde, kombiniert mit einigen anderen Mitteln aus der Homoöpathie und ich kann nur eines sagen: Mein geliebter Hund lebt auf! Es geht ihr gut!!!

Am Anfang war sie ziemlich oft schlapp, blieb sogar im Regen draußen im Garten (auch nachts) liegen, man merkte, dass es ihr schlecht geht. aber nun spüren und sehen wir, wie es ihr immer besser geht! Sie bekommt keine einzige Chemie-Keule mehr, auch kein chemisches Schmerzmittel!

Es ist ein aufwendiger Therapieplan, der sorgfältig und ganz regelmäßig durchgeführt werden muss, zweimal in der Woche muss sie mit diesem Mistelpräparat subcultan gespritzt werden, zusätzlich zu ihren anderen täglich zu verabreichenden Mitteln.
 
Feli nimmt sehr wach und lebensfreudig am Alltag hier teil: bellt, wenn andere Hunde vorbeigehen, knurrt wie immer, wenn ihre Erzfeinde am Grundstück entlanggehen, steht auf und begrüßt uns schwanzwedelnd, wenn einer von uns nach Hause kommt, liebt es zu baden im See, frisst 4 mal am Tag mittelgroße Portionen, trinkt weiter gern aus Seen, Bächen, Pfützen oder auch dem Eimer, der für sie da steht. Sie kommt sichtbar zu Kräften und ich trau mich noch nicht zu sagen, dass sie vielleicht wirklich den Kampf gewinnt, aber es scheint fast so.... auf jeden Fall aber ist sie richtig gut drauf, manchmal dreht sie übermütig Runden im Garten und fordert uns zum Spielen auf. Auf keinen Fall wirkt sie wie ein todgeweihter Hund! Und allein die Lebensfreude und -qualitiät der letzten Wochen war es wert, dass wir einen anderen Weg gewählt haben, als uns die Schulmedizin aufgezeigt hat!!!
 
Einzig ihr linkes Hinterbein zeigt, dass sie krank ist, bzw. das Bein nicht in Ordnung ist. Aber Feli lernt immer besser, dieses Bein zu schonen, oft hüpft sie dreibeinig, aber das ist eigentlich das Beste, was sie tun kann! Wenn der Verlauf weiter so positiv ist, werde ich sie bald mal röntgen lassen und bin dann gespannt auf das Gesicht des Tierartztes....vielleicht bzw. hoffentlich kann man ihr da eine Knochenstütze oder sowas operativ "einbauen".
Phänomal war es auf dem Röntgenbild zu sehen, dass Felis Körper auf den fast komplett zerfressenen Knochen hinten links einen neuen Knochen gebildet hat, wie eine "Stützschiene", einfach irre! Der Tierarzt war selber ganz schön erstaunt. Leider war auch dieser "Zusatz-Ersatz-Knochen" schon ziemlich angefressen vom Krebs.
 
Jedenfalls möchte ich allen Mut machen bei der zunächst traurigen Diagnose "Knochenkrebs"! Oft sterben die armen Tiere nicht am Krebs, sondern an den schlimmen Nebenwirkungen der starken Medikamente! Krebs bedeutet nicht immer, dass man ihn nicht heilen kann.
 
Die Mistel zum Beispiel ist in der Natur auch ein "Schmarotzer", der sich einfach auf fremde Pflanzen "setzt". Ebenso verhält es sich im Prinzip mit dem Krebs. Der dockt auch einfach an gesunde Zellen an und manipuliert sie zu kranken Zellen ( jetzt mal ganz "einfach" ausgedrückt).
 
Natürlich sollte man nie auf eigene Faust eine Mistelbehandlung machen! So eine Behandlung gehört in verantwortungsvolle, erfahrene Hände!
 
Die Dosis der Mistelspritzen wurde auch über Wochen ganz langsam aufgebaut, mittlerweile sind wir von 0.1 mg auf 5,0 mg hochgegangen und wir merken wirklich, wie Feli immer mehr "die alte" wird. Sie ist freundlich, fröhlich, macht in keinster Weise den Eindruck, dass sie nicht mehr kann oder mag!
 
Das alles schreibe ich nicht, um "Werbung" für gute Heilpraktiker zu machen, sondern weil wir mit dieser Art zu heilen bislang wirkich tolle Erfahrungen machen konnten und ich allen, die traurig und hoffnungslos sind, Mut machen möchte, es vielleicht mal auf diesem Weg zu versuchen (allerdings muss man auch dazu stehen und es nicht als "Gaga" oder "Humbug" oder so abtun!)

17. August 2008
Feli geht es echt gut!
Sie bekommt heute die letzte Mistel-Kur-Spritze in der Dosis 5,0 mg, ab Mittwoch dann werden es für vier Wochen 10,0 mg zweimal pro Woche sein.
 
Feli ist munter, nimmt gut am Alltag teil (hab sie gerade im Garten bellen gehört, als wohl ein paar Hunde am Grundstück vorbeigingen).
Wir gehen 2 bis 3 Mal am Tag Mini-Runden (also etwa 10-15 Minuten) spazieren, wobei sie auf halbem Weg eine Pause machen kann, in der ich für unsere zweite Hündin Stöckchen werfe.
In dieser Pause also fordere ich Feli liebevoll auf "Feli, mach mal schön Platz..", dann sucht sie sich ein gemütliches Plätzchen im Laub oder auf feuchtem Waldgras, knabbert dort ein modriges Stöckchen und schaut uns interessiert zu.
Unsere zweite Hündin hat gerade ein komisches Virus, so eine Art Husten, hört sich an, als ob was quer im Hals liegt. Die Tierärztin meinte, das gehe im Moment rum, daher bekommt sie für 5 Tage ein Antibiotikum und einen Schleimlöser.
Erstaunlich ist, dass Feli dieses Virus nicht bekommen hat. Man sollte doch meinen, dass ihre Abwehrkraft geschwächt ist,- aber sie scheint stark genug zu sein, diesen Husten nicht zu bekommen. Da die Beiden oft innigst schmusen und sich "küssen", sind Gelegenheiten für eine Ansteckung oft genug gegeben.
Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass Feli nach wie vor keinesfalls den Eindruck macht, als ob es ihr mies geht.
Sie schleckt öfter mal ihr krankes Bein an einer bestimmten Stelle (genau dort, wo sie vor Jahren den schlecht operierten Bruch hatte,- dort hat sich ja auch der Krebs breitgemacht).
Ich vermute auch, dass das Bein Feli Schmerzen bereitet, allerdings nicht zu arg. Denn sie tobt doch ganz schön herum. Meist versucht sie dabei, das Bein zu schonen, geht also hinkend oder hoppelnd, in akuten Situationen (Katze, Eichhörnchen in Sicht) jedoch, kann sie dann aber doch ohne zu lahmen mächtig losrasen...
Aber wir haben beobachtet, dass sie das Bein in der letzten Zeit doch ein klein wenig mehr wieder belastet.
Nach wie vor bekommt Feli keinerlei "Chemie".
Die Tierärztin, die Feli kennt, ging neulich mit ihrem Hund bei uns vorbei und meinte am Freitag (als ich mit Roxy da war), dass Feli einen guten Eindruck auf sie da am Zaun gemacht hat. Sie war sehr interessiert daran, was Feli von der Heilpraktikerin bekommt und fand es gut, dass wir keine Strahlentherapie oder so machen. Ich finde es immer toll, wenn Schulmediziner auch anderen Heilmethoden offen gegenüberstehen.
"Unsere" Heilpraktikerin hat übrigens nichts dagegen, dass wir sie namentlich erwähnen.
Allerdings ist sie im Moment sehr ausgebucht.
Wenn jedoch echte Not herrscht, nimmt sie sich dieser Tiere an! Sie hat ein großes Herz! Ich kann nach wie vor nur sagen, dass wir es ihr verdanken, dass Feli in den vergangen Monaten ein so lebensfrohes Leben führen konnte und nicht schon längst im Hundehimmel weilt.

31.Oktober 2008

Leider hat es Feli auch nicht geschafft :-(

Ihr Frauchen schrieb mir, das Felis Knochen gebrochen ist und Feli am 22. Oktober im Kreis Ihrer Familie über die Regenbogenbrücke gegangen ist...

Feli wird sehr vermisst........
 




































































































































































































 






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