Es gibt mehrere Operationstechniken beim Osteosarkom -- bei allen Operationsmethoden wird eine anschließende Chemotherapie empfohlen.


Die Amputation

Dabei wir die betroffende Gliedmasse vollständig entfernt... Hier werden die OP-Techniken gezeigt (auch Amputationen!) Klinik Berlin

Im Forum gibt es mittlerweile auch einige Hunde, die amputiert wurden -- hier mal eine Erfahrungsbericht mit Bildern und Videos von Rudi, der ein Vorderbein amputiert bekommen hat:  Rudi - Leben auf 3 Beinen
und hier nochmal die Adresse von der HP von Odin, dem ein Hinterbein amputiert wurde:  Odin - Leben auf 3 Beinen

Behinderte Hunde
Dort sind auch Berichte vom Leben mit dreibeinigen Hunden - ein Forum gibt es auch auf der Seite (ich habe diese HP leider erst am 19.4.08 Tagen gefunden...)


Gliedmassenerhaltende Operation mit Einsetzen einer Metallprothese

Dabei wird der befallende Knochen entfernt und durch eine Metallprothese ersetzt.
Diese Operation haben wir bei Roxy vornehmen lassen.
Bei Roxy mußten aber leider Elle und Speiche entfernt werden, da beide Knochen vom Osteosarkom befallen waren (was wohl eher selten vorkommt) -- wir haben davon auch erst nach der OP erfahren - ich weiß nicht, wie ich reagiet hätte, wenn ich es während der OP erfahren hätte - vielleicht hätte ich mich dann doch zu einer Amputation entschlossen.......).
Der "Nachteil" dieser Op-Methode -- das Karpalgelenk wird durch die Prothese versteift.
Wenn der Hund nach der OP läuft, wird er für den Rest seines Lebens humpeln.

Komplikationen nach dieser OP: Quelle:www.vetmed.fu-berlin.de (von mir "gefunden" am 12.4.08): Bei 40% der Hunde kommt es zu Infektionen. Außerdem kann es zu Lockerungen des Implantates und zu Frakturen (Brüchen) kommen. 25% der Hunde bekommen ein lokales Tumorrezidiv.

Röntgenbilder von Roxy`s Bein



 

Gliedmassenerhaltende Operation mit Knochensegment oder Knochenzement Quelle Tierklinik Hofheim

Bei Tumorlokalisation in der distalen Radiusmetaphyse sind gliedmaßenerhaltende Tumorresektionen durch Ersatz des tumorösen Knochensegments mit einem Knochentransplantat oder Knochenzement beschrieben worden (sog. "limb-sparing"). Um eine Metastasierung zu verzögern ist nach einer Amputation oder einem "limb-sparing" eine adjuvante Chemotherapie unabdingbar.

Anmerkung meinerseits: Im Interent wird auch von Fällen berichtet, wo das Knochenteil entnommen wurde und dann bestrahlt wurde und wieder eingesetzt worden ist ..siehe www.citos-web.de



 





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