Tumorvakzine - die "Impfung" gegen den Tumor?

Eine Tierklinik im Harz bietet in Zusammenarbeit mit der Klinik Hofheim diese Therapie an .......wäre das eine Möglichkeit den Tumor zu "besiegen"?
Information zur Immuntherapie mit Dendritischen Zellen 
Dendritische Zellen lassen sich aus Blutzellen im Labor in größerer Zahl herstellen und dann mit körpereigenen Tumorzellen stimulieren. Aus diesen Zellen wird danach ein zellulärer Impfstoff hergestellt, welcher das Immunsystem speziell gegen den Tumor aktivieren kann. Die durch die Tumorzellen geschulten dendritischen Zellen werden zur Impfung (durch Injektion in die Haut) in den Körper Ihres Tieres zurückgegeben. Über Blut- und Lymphbahnen gelangen die dendritischen Zellen zum Einen in die Lymphknoten, um dort eine Immunantwort in Gang zu setzen und zum Anderen erreichen die Zellen andere Orte, an denen sich metastasierte Tumorzellen befinden und können diese eventuell zerstören. Wie auch bei anderen Impfungen wird man diese in Abständen von einigen Wochen wiederholen. Ihrem Tier wird dann zu jeder Impfung unter Sedation Blut entnommen (je nach Tier Größe 4-100 ml), aus dem innerhalb von sieben Tagen dendritische Zellen hergestellt werden. Die Blutentnahme und die nach sieben Tagen erfolgende Impfung werden zunächst zweimal durchgeführt.

Bei manchen Patienten ist kein körpereigenes Tumorgewebe vorhanden,so dass die oben angeführte Stimulation der dendritischen Zellen mit Tumorzellen nicht erfolgen kann. Die dann ohne diese Zellen durchgeführten Behandlungen haben jedoch gezeigt, dass die erzeugten dendritischen Zellen ebenfalls eine spezifische Immunantwort hervorrufen können.

Belastungen und Nebenwirkungen der Behandlung sind sehr selten.Mögliche Abwehrreaktionen im Sinne einer Allergie, Autoimmunreaktion oder andere auftretende Beschwerden im Rahmen dieser Behandlung sind bisher nicht bekannt, sollten aber sofort Ihrem betreuenden Tierarzt mitgeteilt werden. Da wir Ihr Tier sowohl zur Blutentnahme als auch bei Gabe der Vakzine eventuell sedieren müssen, ist zu Beginn der Behandlung eine gründliche Allgemeinuntersuchung erforderlich. Bitte bringen Sie zu diesem Termin die Behandlungsunterlagen und Untersuchungsbefunde Ihres Haustierarztes mit.

Aus dem entnommenen Blut werden im Labor bestimmte Blutzellen gewonnen, die anschließend innerhalb von einer Woche zu dendritischen Zellen „herangezüchtet“ und auf den Tumor eingestellt werden. Diese Zellen werden anschließend dem sedierten Tier im Bereich des entfernten Tumors intracutan (das heißt in die Haut!) injiziert. Die Zellen stimulieren in den folgenden Tagen eine Immunantwort, die sich gegen rezidivierte bzw. metastasierte Tumorzellen richtet. Im Abstand von fünf Wochen erfolgen zwei weitere Behandlungen, bei denen jeweils eine erneute Blutentnahme notwendig ist.

Der ganze Bericht und ausführliche Informationen unter: www.tumorvakzine.info/

 

Tumorvakzine
 http://lti.klinikum.uni-muenchen.de/vakzine.htm

Seit Jahren wird werden zur Behandlung von Tumorerkrankungen verschiedene Arten von Vakzine erprobt, um durch das Prinzip der Impfung eine effektive antitumorale Reaktion des Immunsystems zu induzieren. Im Idealfall führt dies zum Verschwinden vorhandener Tumormanifestationen und durch die Bildung immunologischer Gedächtniszellen zu einem dauerhaften Schutz.

Die ersten Vakzinen bestanden aus autologem Tumormaterial, das dem Patienten nach entsprechender Aufarbeitung wieder appliziert wurde, meist in Verbindung mit Adjuvantien wie etwa NDV (newcastle disease virus) und später auch unter Zugabe von Zytokinen.

Ein aktueller Ansatz der Vakzinetherapie ist die Verwendung von dendritischen Zellen, die durch die effektive Antigen-Präsentation eine wichtige Funktion in der Immunabwehr erfüllen. Diese dendritischen Zellen können z. B. aus dem Blut der Patienten gewonnen und dann in vitro mit Tumorzell-Lysat beladen werden. Danach werden sie dem Patienten appliziert.

Im Labor für Tumorimmunologie der Urologischen Klinik startet aktuell eine Studie, die auf einem weiteren Konzept beruht, nämlich der Verwendung einer gentechnisch modifizierten Tumorzell-Vakzine. Dabei werden die vom Immunsystem zunächst schlecht erkennbaren Tumorzellen durch Einbringen von Genen so modifiziert, daß sie eine effektive antitumorale Immunantwort induzieren können.

Wichtig bei allen Vakzine-Therapien ist es, die Reaktion des Immunsystems zu überprüfen. Hierzu werden verschiedene Methoden des Immunmonitoring eingesetzt.


 





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